

Klimaschutz
- UN-Website zum Klimawandel
- UN Framework on the Convention on Climate Change
- Weltorganisation für Meteorologie
- UN Population Fund
- UN Environment, Climate Change
- Intergovernmental panel on Climate Change
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Die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit an klimabedingte Gefahren und Naturkatastrophen in allen Ländern stärken
- Klimaschutzmaßnahmen in nationale Politiken, Strategien und Planungen integrieren
- Bildung, Sensibilisierung sowie personelle und institutionelle Kapazitäten im Bereich Klimaschutz, Anpassung, Folgenminderung und Frühwarnung verbessern
- Die von den Industrieländern im Rahmen des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen eingegangene Verpflichtung umsetzen, gemeinsam bis 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar aus allen Quellen zu mobilisieren, um den Bedürfnissen der Entwicklungsländer im Zusammenhang mit wirksamen Klimaschutzmaßnahmen und Transparenz bei der Umsetzung gerecht zu werden, und den Grünen Klimafonds durch seine Kapitalisierung so bald wie möglich voll funktionsfähig machen
- Mechanismen zur Steigerung der Kapazität für eine wirksame klimawandelbezogene Planung und Steuerung in den am wenigsten entwickelten Ländern und kleinen Inselentwicklungsstaaten fördern, mit besonderem Fokus auf Frauen, Jugendliche sowie lokale und marginalisierte Gemeinschaften
- *In Anerkennung dessen, dass die Rahmenkonvention der Vereinten Nationen über Klimaänderungen das primäre internationale, zwischenstaatliche Forum für die Aushandlung der globalen Reaktion auf den Klimawandel ist.
Der Klimawandel betrifft mittlerweile jedes Land auf jedem Kontinent. Er stört nationale Volkswirtschaften und beeinträchtigt Leben, was Menschen, Gemeinschaften und Länder heute teuer zu stehen kommt und morgen noch teurer. Wettermuster verändern sich, der Meeresspiegel steigt, Wetterereignisse werden extremer und die Treibhausgasemissionen erreichen derzeit die höchsten Werte der Geschichte. Ohne Maßnahmen wird die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Welt in diesem Jahrhundert wahrscheinlich 3 Grad Celsius überschreiten. Die ärmsten und verletzlichsten Menschen sind davon am stärksten betroffen.
Bezahlbare, skalierbare Lösungen stehen nun zur Verfügung, damit Länder direkt zu saubereren, widerstandsfähigeren Volkswirtschaften übergehen können. Das Tempo des Wandels beschleunigt sich, da immer mehr Menschen auf erneuerbare Energien und eine Reihe weiterer Maßnahmen setzen, die Emissionen senken und Anpassungsbemühungen verstärken. Der Klimawandel ist jedoch eine globale Herausforderung, die keine nationalen Grenzen respektiert. Es handelt sich um ein Thema, das auf internationaler Ebene koordinierte Lösungen erfordert, um Entwicklungsländern beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu helfen.
Um die globale Antwort auf die Bedrohung durch den Klimawandel zu stärken, haben die Länder Pariser Abkommen beim COP21 in Paris, das im November 2016 in Kraft trat. In der Vereinbarung verpflichteten sich alle Länder, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Bis April 2018 hatten 175 Parteien das Pariser Abkommen ratifiziert und 10 Entwicklungsländer ihre ersten nationalen Anpassungspläne zur Reaktion auf den Klimawandel eingereicht.